Arthrose im Knie

Arthrose im KnieDie Arthrose im Knie, ist eine Abnutzung des Knorpels. Im Laufe der Zeit zeigt das Gelenk stetig steigende Abnutzungsspuren. Das Arthrose im Knie wird zerstört, sodass dies dauerhafte Schmerzen bereitet sowie ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden muss.

Arthrose im Knie Symptome

Es gibt einige typische und spezielle Symptome die auf eine Arthrose im Knie hindeuten können. Werden während dem Gehen auf Unebenheiten oder bei dem Treppensteigen häufig Schmerzen empfunden, ist das Aufsuchen eines Arztes sinnvoll und ratsam. Ebenso ist es möglich, einen Anlaufschmerz zu verspüren. Darunter versteht man, dass die Schmerzen zu Beginn der Bewegung stärker werden und dann langsam aber sicher wieder verschwinden.

Schwere Gegenstände belasten die Kniegelenke, werden dadurch ständig starke Schmerzen empfunden, so ist dies ein weiteres und bereits sehr eindeutiges Anzeichen einer Arthrose im Knie. Des Weiteren wird eine Empfindlichkeit der Gelenke, bei einem kalten und feuchten Wetter empfunden. Knirschen und Knacken des Kniegelenkes, ist stets ernst zu nehmen. So ist die Abnutzung bereits in vollem Gange.

Je stärker die Arthrose im Knie bereits ausgebreitet ist, desto schlimmer werden die Schmerzen. Diese werden auch bei einer Nichtbelastung verspürt. Zur Abklärung der Symptome sollte jedoch immer Hilfe eines Facharztes aufgesucht werden, um eine sichere und zuverlässige Diagnose zu erhalten.

Arthrose im Knie Ursachen

Von Arthrose sind nicht nur ältere Menschen betroffen. Es gibt viele verschiedene Ursachen die eine Arthrose im Knie auslösen können. Generell wird zwischen zwei verschiedenen Formen entschieden. Bei der sekundären Arthrose spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

Durch Übergewicht sind die Gelenke einer größeren Belastung ausgesetzt und verschleißen dadurch schneller als bei Normalgewichtigen. Aber auch Verletzungen durch sportliche Aktivität oder Fehlstellungen können als mögliche Ursachen der sekundären Arthrose in Betracht gezogen werden. Des Weiteren schädigen Entzündungen der Gelenke dem Knorpel enorm. Die primäre Arthrose im Knie wird ständig erforscht.

Der Verschleiß der Kniegelenke tritt ohne bekannten Grund auf. Experten vermuten, dass die Arthrose durch das Erbgut übertragen wird. Die Forscher untersuchen verschiedene Gene, welche für die Verursachung dieser Krankheit verantwortlich sein können.

Die Entstehung

Die Arthrose entsteht über mehrere Jahre. Meistens werden zu Anfang keinerlei Beschwerden verspürt. Im weiteren Verlauf treten Schmerzen auf. Diese werden jedoch häufig nicht als solche erkannt. Die Beschwerden werden meist erst als solche beachtet, sobald sich die Arthrose bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet.

Im Frühstadium sieht der Knorpel noch gesund aus. Jedoch ist dieser bereits in seiner Struktur verdickt. Ebenso kann die Innenhaut des Gelenkes bereits stark gereizt sein. Im zweiten Stadium ist der Knorpel bereits stark verändert. Er fasert und ist nicht mehr glatt, sondern weist bereits eine unebene Oberfläche auf. Die meisten Menschen befinden sich in diesem Stadium. Viele Betroffenen sind sich dessen nicht bewusst. Die Dauer dieses Zustandes ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Ausschlaggebend sind die Dauer sowie die Art der ständigen Belastung. Übergewicht begünstigt und verstärkt den Verschleiß. Die Veränderung des Knochens beginnt im dritten und vorletzten Stadium. Der Knorpel wird abgebaut und der Spalt des Gelenkes verringert sich und wird deutlich enger. Durch den immer enger werdenden Gelenkspalt, wird das Arthrose im Knie immer unbeweglicher und bereitet zunehmende anhaltende und dauerhafte Schmerzen. Zuletzt verschwindet der Knorpel vollständig. Die Struktur ist deutlich verändert und Verhärtungen sowie Ausziehungen werden gebildet.

Die Therapie

Die Arthrose im Knie ist nicht zu heilen, jedoch besteht die Möglichkeit, die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit deutlich zu bremsen. In vielen Fällen, bleibt dem Betroffenen eine Operation jedoch trotzdem nicht erspart. Ein neues künstliches Kniegelenk muss in vielen Fällen eingesetzt werden.

Für die Schmerzlinderung bieten sich jedoch verschiedene Medikamente an. Nichtsterodiale Antirheumatika eignen sich besonders um die Schmerzen zu verringern. Ebenso wirken diese entzündungshemmend und enthalten kein Kortison. Die Dosis sollte jedoch gering gehalten werden. Häufig werden Kortisoninjektionen eingesetzt. Diese werden direkt in das Kniegelenk gespritzt, sodass das Kortison ausschließlich an seinem Bestimmungsort wirken kann. Krankengymnastik eignet sich um die Beweglichkeit des Gelenkes zu trainieren und um diese zu verbessern.

Viele Menschen empfinden Wärme als angenehm und schmerzlindernd. Bei einigen Menschen ist jedoch das Gegenteil auch der Fall. Bei den Betroffenen eignet sich dann die Kältebehandlung. Studien aus dem Jahre 2005 zeigen, dass die Behandlung, mittels Akupunktur, die Schmerzen im Gelenk lindern. Durch spezielle Einlagen in den Schuhen wird das Gehen erleichtert.