Arthrose Gymnastik

Ein wichtiger Beitrag zur Gesundung bei Arthrose ist die Bewegung .Diese leistet einen wichtigen beitrag zur Bewegungsfähigkeit der Gelenke. Sie sollten täglich mindestens ca. 30 Minuten lang trainieren. Fragen Sie Ihren Arzt nach Rat welche Gelnke bzw.

Körperpartien trainieren sollen. In manchen Städten gibt es auch spezielle Sportgruppen. Fragen Sie Ihre Arthrose selbsthilfegruppe vor Ort oder Ihren behandelnden Arzt. Sie werden schon bald  spüren, dass Besserungen erfolgen. Acuh hier gilt übertreiben Sie es nicht denn sonst schadet es mehr als es nutzt. Fragen Sie auch gleich nach welche Übungen Ihnen der Arzt empfehlen kann. Oft kann er Ihnen Ratgeber und Informationsbroschüren zur Verfügung stellen.

Achten Sie bitte auch sonst auf Ihre Bewegungen. Heben Sie nicht zu schwere Lasten. Richtiges Heben d.h. aus der Hocke und nicht aus dem Kreuz schont ausserdem Ihre Bandscheiben.

  • Verteilen Sie Ihre Belastungen nicht nur auf einzelne Gelenke sondern verteilen Sie diese nach Möglichkeit gleichmässig.
  • Nehmen Sie zum Einkaufen einen Rucksack oder eine “Tasche auf Rädern” statt einseitiges Tüten schleppen
  • Nutzen Sie die Technik um Ihre Gelenke zu schonen z.B. elektrischer Dosenöffner. Es gibt für Arthrose patienten viele nützliche Hilfsmittel. Fragen Sie Ihr Sanitätshaus vor Ort (und überlegen Sie bitte was wirklich sinnvoll für Ihre eigenen Bedürfnisse ist)
  • Machen Sie mal Pause und teilen Sie sich die Arbeit ein
  • Achten Sie auf Ihre Haltung beim Stehen und Sitzen
  • Machen Sie Übungen und Aktivitäten die Ihnen auch Spass bereiten z.B. schwimmen

Arthrose Tips

Den richtigen Arthrose schmerz werden Sie wohl nur durch Medikamente und entsprechende Anwendungen lindern können. Dennoch helfen oft schon Kleinigkeiten das Leben als Arthrose und Arthrose patient lebenswerter zu machen.

  • achten Sie auf Ihr Körpergewicht. Jedes Kilogramm zusätzlich belastet Ihre Gelenke.
  • häufig werden warme Bäder als angenehm empfunden. Badezusätze für Arthrose tiker gibt es in Apotheken und Reformhäusern. Gewöhnen Sie sich langsam an wärmere Temperaturen d.h. lassen Sie heisse Wasser gleichmässig zulaufen. Fragen Sie vorher Ihren Arzt ( z.B. Herz-Kreislaufpatienten, Patienten mit Krampfadern) Andere wiederum erleben in sogenannten Kältekammern Linderung. Fragen Sie vorher Ihren Arzt.
  • Lokale Wärme tut meist auch sehr gut. Heizkissen,Fangopackungen,Rotlichtbestrahlung etc. ist aber nicht immer geeignet.
  • Salben mit ätherischen Ölen werden Ihre Arthrose therapie (Medikamente und Anwendungen) unterstützen.
  • Trotz aller Beschwerden sollten Sie versuchen in Bewegung zu bleiben. Schwimmen und Radfahren bzw. Wandern helfen außerdem zusätzlich Ihrem Herz-Kreislauf
  • Suchen Sie Kontakt zu Arthrose sportgruppen in Ihrer Nähe

Wichtig! Sollten Sie auf ein Arthrose schmerzmittel Magenbeschwerden bekommen sprechen Sie unbedingt Ihren Arzt darauf an. Inzwischen gibt es neue Präparate die den Magen-Darm schonen und dennoch die Schmerzen nehmen.

Bei der Therapie der Arthrose wird zwischen der Dauerbehandlung und der Behandlung des akuten Anfalls unterschieden. Eine medikamentöse Behandlung ist unumgänglich, da es sich um eine chronische Erkrankung handelt. Nur so können Nierenleiden zu vermieden werden. Hier gibt es verschiedene Medikamente, die jeweils andere Ansatzpunkte haben. Dauertherapie der Arthrose Um Nierenleiden so lange wie möglich zu verhindern, wird bei der Arthrose eine Anfallsprophylaxe verordnet. Diese sollten auch dann weiter genommen werden, wenn die Gesundheit wieder hergestellt ist knochen. Das wohl bekannteste Medikament ist das Allopurinol.

Es greift in die Purinsynthese ein. Zu dieser Gruppe gehört auch das Febuxostat, wobei Allopurinol das erste Mittel der Wahl ist. Diese Mittel gehören zu den Urikostatika. Als sehr wichtige Maßnahme ist die purinarme Diät anzusehen. Der Harnsäurespiegel wird durch eine Erhöhung der Eiweißaufnahme und vermehrter Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren deutlich gesenkt. Hier sollte aber eher auf Milchprodukte zurückgegriffen werden.

Arthrose Therapie

Als Schmerz- und Entzündungshemmende Therapie werden die sogenannten Nicht- steroidalen Antirheumatika verordnet. Das sind bekannte Medikamente wie Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure (ASS) und Indometacin. Sie alle wirken entzündungshemmend und analgetisch, also gegen Schmerzen im akuten Arthrose anfall. Sie haben aber auch schwere Nebenwirkungen, die oft nicht wahrgenommen werden.

Eine sehr wichtige Maßnahme während der Einnahme solcher Medikamente ist der Magenschutz. Da die Wirkstoffe alle die Magenschleimhaut reizen und schwere Blutungen auslösen können, ist auf einen ausreichenden Magenschutz, zum Beispiel durch Omeprazol, zu achten. Sie werden im akuten Anfall verabreicht und wirken schnell gegen die starken Schmerzen und die Entzündung. Eine weitere Therapieoption ist das Colchicin. Es wird aus dem Gift der Herbstzeitlosen gewonnen. Es wird heute nur noch selten genutzt, da es als Kontraindikation die Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) hat.

Eine heute immer mehr genutzte Möglichkeit ist die Verordnung von Cortisol (Kortikosteroide). Dazu gehört auch das Prednisolon. Es wirkt bei kurzer Anwendungsdauer sehr effektiv gegen die Entzündung. Die gefürchteten Folgen des Hormons bleiben meist aus, da sie nur kurz verabreicht werden. Es muss allerdings nach der hochdosierten Anwendung immer ausgeschlichen werden.

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